Port Campbell National Park - Victoria



Die Anfahrt zum Port Campbell National Park führt entlang der wunderschönen Great Ocean Road, an deren westlichen Ende der Nationalpark beginnt. Von Melbourne liegt der Park etwa 300 Kilometer entfernt, eine Fahrzeit von drei bis vier Stunden sollte ob der Schönheit der Umgebung eingeplant werden.

Die Popularität des Nationalparks rührt von den beeindruckenden Felsformationen an der bekannten Great Ocean Road her. Die Sandsteinklippen wurden im Laufe der Jahrtausende ausgeschwemmt und so haben sich zahlreiche Höhlen gebildet. Zudem bezaubern kleine Inseln, von denen manche über eine natürliche Brücke mit dem Festland verbunden sind. An der Küste des Port Campbell National Park sind zahlreiche Vögel zu beobachten. Falken, Albatrosse sowie Seeschwalben sind in der Luft zu sehen und Pelikane sowie Reiher im Meer. Wer Glück hat, erhascht in der Dämmerung in der Apollo Bay einen Blick auf die dort lebenden Pinguine.

Die Hauptattraktion sind die weltbekannten „Twelve Apostels“. Ursprünglich befanden sich zwölf Felsen im Meer, leider sind vier bereits der Brandung zum Opfer gefallen. Dies hat der Popularität der Apostel aber keinen Abbruch getan. In Port Campbell werden Helikopterflüge entlang der Küste angeboten. Die Küstenregion aus der Luft aus zu bestaunen hat einen ganz besonderen Reiz. Großartige Blicke auf zwei der Apostel und die imposante Steilküste bieten sich vom Gibson Beach, der über fast 100 abenteuerliche Stufen zu erreichen ist. Schwimmen ist am Strand aufgrund der Brandung leider nicht möglich. Ebenfalls sehr bekannt ist die London Brigde, die heute aber nur mehr London Arch genannt wird. Vom ursprünglich doppelten Felsbogen, ist nur noch einer intakt. Somit ist die ehemalige Landzunge nicht mehr mit dem Festland verbunden und ist daher lediglich mit einem Bogen zu vergleichen. Entlang der Küste, etwa zwischen Port Fairy und Cape Otway sind zahlreiche Schiffe gesunken, daher wird dieser Teil auch gerne Shipwreck Coast genannt. Rund 1.200 Schiffe liegen auf dem Meeresgrund vor der Küste, weswegen dieser Teil des Nationalparks als wahres Taucherparadies gilt.

Port Campbell Nationalpark
Die Sandsteinklippen im Port Campbell National Park

Campen ist in Port Campbell oder Peterborough möglich. Aufgrund der Beliebtheit der Region empfiehlt sich aber besonders in der Ferienzeit die Vorbuchung eines Quartiers. In den Orten entlang der Küste bieten sich weitere Übernachtungsmöglichkeiten.