Grevillea



Etwa 360 Arten der Grevillea aus der Familie der Silberbaumgewächse sind weltweit bekannt. Die meisten davon sind in Australien heimisch. Die Grevillea, oder Silbereiche, ist auf dem gesamten Kontinent zu finden. So kommt die Grevillea robusta vorwiegend in New South Wales und Queensland, die Grevillea banksii im Küstenbereich Queenslands und die Grevillea juncifolia in den Wüsten des Landes, etwa im Northern Territory, in South und Western Australia, aber auch in Queensland und New South Wales vor.
Grevillea in Australien
Die Grevillea mit einem angenehmen Honigduft
Etwas kühler liebt es die Grevillea australis, die in Tasmanien, Victoria und New South Wales beheimatet ist. Die Grevillea ist eine immergrüne Pflanze, die vorwiegend als Strauch wächst. Wenige Arten werden zu Bäumen, die bis zu 35 Meter in die Höhe wachsen.

Eine häufige vorkommende Art ist die Grevillea banksii, die sowohl als Strauch aber auch als Baum wächst, und bis zu sieben Meter hoch werden kann. Die Laubblätter schimmern silbrig-grün und weisen drei bis elf Fiederblättchen auf, die bis zu zehn Zentimeter lang werden. Besonders schön anzusehen ist die Blüte der Grevillea banksii.

Die außergewöhnliche Form der bis zu 15 Zentimeter großen Blütenstände, auf denen leicht gebogene feuerrote Röhrenblüten sitzen, macht die Grevillea banksii auch zu einer beliebten Zimmerpflanze.

In kälteren Gefilden vorzufinden ist die Grevillea australis, Tasmaniens einzige Grevillea. Die Pflanze, die auch in New South Wales und Victoria vorkommt, bevorzugt Heiden und Wälder in höheren Lagen. Auch in wärmeren Gegenden kann die Grevillea australis wachsen, allerdings fällt die Blüte meist dürftig aus. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 2,50 Metern und bildet kleine cremeweiße Blüten aus. Typisch für diese Art der Grevillea ist der angenehme Honig-Duft der Blüten.

In den Wüstenregionen des Kontinents ist die Grevillea juncifolia häufig zu sehen. Der immergrüne Strauch erreicht eine Wuchshöhe von bis zu sieben Metern. Seine gelben Blüten und der darin gebildete Nektar locken unzählige Vögel und Insekten an. Auch die Aborigines lieben den Nektar der Blüten, dieser wird entweder ins Wasser gelegt und als Mischung getrunken oder gleich direkt aus der Blüte gesaugt.