Reiseberichte Australien



Australien Reisebericht 1:

Die Reise nach Australien fing am Flughafen von Frankfurt am Main an. Wir flogen mit Qantas Airlines über Bankok und landeten nach gut 24h Flugzeit endlich in Sydney. Am Flughafen nahmen wir uns ein Taxi, das uns in unser Hotel ("The Crescent on Bayswater") brachte. Von unserem Zimmer aus konnte man die Harbour Bridge und das berühmte Opera House sehen.

Nachdem wir die Zeitumstellung überwunden hatten machten wir uns zu einem Spaziergang durch Sydney auf. Wir kamen am Circular Quay an und fanden dort ein nettes Bistro in dem wir uns erstmal stärkten. Wir besuchten das Oceanworld, ein riesiges Aquarium in dem man Stachelrochen, Tintenfische, Robben und Haie beobachten konnte.

Nach diesem gewaltigen und schönen Eindruck den das Oceanworld bei uns hinterlassen hatte machten wir uns in die Downtown von Sydney auf. Dort angekommen betraten wir das Queen Victoria Building, das mit seinen vielen Restaurants, Bars und Boutiquen die Menschen wie magisch anzog. Zu kaufen gab es in den Geschäften auch sehr teure englische Juwelen und viele chinesische Waren aus Jade.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel machten wir noch einen kurzen Abstecher in einen Irish Pub um dort noch ein schönes Guinness zu trinken. Wieder im Hotel angekommen legten wir uns auch schon müde und erschöpft ins Bett und schliefen auch sehr schnell ein.

Ausgeschlafen und mit einem guten Frühstück im Bauch machten wir uns daran den heutigen Tag zu planen. Das Wetter war sehr schön und so machten wir uns zum Stadtteil "Rocks" auf den Weg. Wir gingen auf unserem Weg durch den Botanischen Garten am Circular Quay. Zu erwähnen wäre hier noch, dass der Stadtteil "Rocks" ein historisches Viertel in Sydney ist, in dem man in alten Lagerhäusern und Verwaltungsgebäuden viele verschiedene Pubs, Restaurants und Läden finden kann.

Wir machten uns weiter auf den Weg zum Sydney Tower, der mit seinen stolzen 305 Metern Höhe eine wunderbare Aussicht über die Stadt Sydney für uns parat hielt. Der Anblick war gerade zu überwältigend.

Als wir wieder vom Sydney Tower unten waren machten wir einen kurzen Abstecher nach Chinatown. Dort angekommen hatte man das Gefühl tatsächlich in China zu sein. Da wir noch Reisechecks bei uns hatten lösten wir diese noch in einem Reisebüro ein und machten uns wieder auf den Rückweg zu unserem Hotel.

Am nächsten Tag stand eine Tour zu einem der wohl bekanntesten Strände Australiens auf dem Tagesprogramm. Mit dem Bus fuhren wir nach Bondi Beach. Da das Wetter auch an diesem Tag sehr sonnig und warm war, war der Strand sehr überfüllt und viele Surfer waren auf dem Meer zu entdecken. Also machten wir uns zu einem Cafe am Strand (mit wunderschönem Meerblick) auf und tranken Kaffee.

Gegen Abend fuhren wir wieder nach Sydney zurück und wie es sich so gehört stand ein abendlicher Besuch im Sydneyer Hard Rock Cafe an. Als bekannte Location war es jedoch sehr überfüllt und wir mussten warten um überhaupt hinein gehen zu können. Aber es hat sich gelohnt, denn die Atmosphäre war einfach unschlagbar. Überall hingen verschiedenste Rockutensilien und an der Decke hing ein großes Portrait von Jimi Hendrix. Das Essen und die Getränke im Hard Rock Cafe waren sehr gut und es viel uns am späten Abend sehr schwer diesen Ort wieder zu verlassen. Wieder am Hotel angekommen besuchten wir an diesem Abend noch die Bar im Hotel und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Wieder auf unserem Hotelzimmer angekommen, packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns fertig fürs Bett, da wir doch sehr kaputt waren und am nächsten Morgen unser Flieger zurück nach Frankfurt ging. Es war ein sehr schöner Urlaub und die Australier sind alle sehr freundliche, nette Leute, zu denen man immer wieder gerne fahren wird.

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Australien Reisebericht 2:

In meiner Jugendzeit war Australien das "Auswandererziel" meiner Träume, dabei blieb es. Aber im letzten Jahr war es nun schon die dritte Reise mit Familie zu diesem spannenden Kontinent. Die Frage nach den verpassten Gelegenheiten wurde wieder ein Stück mehr beantwortet.

Vor Reiseantritt waren uns viele Schritte der Vorbereitung geläufig und die Planung verlief ohne Probleme, manches fast schon zu gut! Zunächst standen uns verschiedene Reisetermine zur Verfügung, von denen wir bewusst den australischen Winter wählten. Begründung: Wir unternahmen auch eine Reise in das Rote Zentrum. Zufällig gibt es für diese Jahreszeit stets sehr attraktive Flugangebote, z.B. von Quantas in Kooperation mit anderen Gesellschaften. Zunächst musste ich also die Flüge buchen, die in den zeitlichen Rahmen und in das eigene Programm passten. Zehn Monate vor Reisebeginn gab es keine Probleme, im Gegenteil, es war absolut einfach!

Der Direktflug von Europa nach Australien nimmt zu viel Zeit in Anspruch, das muss man sich nicht antun. Eine Flugunterbrechung ist sehr sinnvoll, die scheinbaren Mehrkosten garantieren fast noch einen Zweiturlaub, wenn man auch diesen zeitlich gut plant.

Unser Flugprogramm beschreibt eigentlich schon den Verlauf der Reiserouten:
* Von Frankfurt erfolgte der Abflug abends nach Singapore.
* Der Weiterflug erst 36 Stunden später (absichtlich so gewählt!) nach Darwin.
* Einige Tage später einen Inlandsflug ins das Rote Zentrum nach AliceSprings.
* Vier Tage später startete der Flug nach Sydney.
* Nach Zehn Tagen erfolgte der Rückflug nach Frankfurt ,wieder mit Stopover in Singapore.

Den Aufenthalt in Singapore, dem noch immer saubersten Stadtstaat der Welt, kann man nur empfehlen. Man wird sofort von dieser besonderen, geregelten Hektik mitgenommen und schaltet ohne Problem auf asiatisches Treiben um.

Die erste Station in Australien erreichten wir vormittags, so blieb schon am ersten Tag Zeit, sich zu akklimatisieren. Darwin ist nicht hektisch, eher gemächlich. Man ist sich der isolierten Lage dieser Stadt zunächst gar nicht so bewusst, aber die Entfernungen haben andere Maßstäbe, das zeigten schon die nächsten Tagesauflüge nur in näherer Umgebung: ein Tag im Botanischen Garten, weit hinaus zur Krokodile Farm und das Museum and Art Gallery am entfernten Stadtrand. Das Museum mussten wir zwei Tage besuchen, es war Nicht ausgelassen hatten wir den berühmten asiatischen Sunset Market, dafür jedoch das Spiel Casino am Diamond Beach. Das jüngste Museum verursachte bei uns allen Gänsehaut: ein ehemaliges Gefängnis mit Galgen, dafür aber freier Eintritt.

Der Aufenthalt in Alice Springs war klimatisch angenehmer als erwartet. Nur wenige Kilometer von Stadt erfährt man sofort die unendliche Weite der menschenleeren Bergwüste. Die Sonne versöhnt abends mit ihren eigenartigen Lichtspielen jeden, der sie "ertragen" musste. Vom Anzac Hill aus hatten wir es genossen, mit Fotoshots auf den berühmten The Ghan und Roadtrains beachtlicher Länge. Unser abwechslungsreiche Programm in The Alice hatte einen besonderen Höhepunkt: Mit dem Bus zum Kata Tjuta und zum Uluru, eine Tagestour die lange vor dem Sonnenaufgang beginnt und ein unvergessliches Erlebnis bleibt. Viele bezeichnen den Uluru als das Herz Australiens, denn das zerstört man. Er gehört wieder den Ureinwohnern Australiens, und das ist gut so...

Unsere nächste Zeit waren die Wintertage in Sydney, für uns aber eher ein Sommerprogramm. Sydney, diese unbeschreibliche Weltstadt, konnten wir wieder anders erfahren. Zugegeben, mit einer Wiederholung: Die Fahrt in die Blue Mountains, zum dritten Mal! Es war ein herrlicher Wandertag zu den Wentworth Falls und einigen noch nicht erlebten Lookouts. Die übrigen Tage besuchten wir bewusst die Sehenswürdigkeiten, die wir bisher ausgelassen hatten. Der Travellerpass verführte direkt dazu, selbst nach einer Tagestour noch einmal zu bummeln. In der Abenddämmerung fuhren wir nach Watsens Bay mit der Fähre. Bei Doyls gab es gegrillten Fisch und auf der Rückfahrt den berühmten Blick auf die Oper. Wir hatten ihn noch einmal beim Rückflug und der obligatorischen Schleife über den Hafen.

Es stimmt wohl, Australienreisen sind nicht vergleichbar mit Urlaubsreisen, wie man sie sonst unternimmt, sie machen unter Umständen süchtig.

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