Alice Springs



Alice Springs liegt in der Mitte von Australien und zwar mitten in der Wüste. Dort leben ca. 30.000 Einwohner. Dank eines künstlichen Bewässerungssystems ist es in der Stadt recht grün und man hat nicht den Eindruck sich in der Wüste zu befinden. Alice Springs liegt im sogenannten australischen Outback. So werden die Orte genannt, welche fern ab jeder
Zivilisation liegen. In einem Umkreis von 1500 Kilometern gibt es keine weitere Stadt. Das Gebiet um Alice Springs nennt man Red Centre, da die Wüste dort aus rotem Sand besteht. Das Klima ist sehr heiß, obwohl die Temperaturen von meisten weit über 30° sehr gut auszuhalten sind, denn es ist nicht übermäßig drückend. Nachts wäre es besser sich wärmer anziehen, da es dann recht kalt wird.

Als erstes war ich im Stadtzentrum, um mich ein bisschen in der Einkaufsmeile der Stadt umzuschauen. Diese liegt in der Todd Street Mall wo sich viele kleine Geschäfte zum stöbern befinden. Die Einkaufsmeile ist nicht so riesig wie man es von anderen Städten her gewohnt ist aber trotzdem vollkommen ausreichend. Was man in Alice Springs sehr gut kaufen kann, dass sind Kunstgegenstände der Aboriginals. Wer sich näher für die Kunst der Aboriginals interessiert, dem sei die Aboriginal Dreamtime Gallery und die Gallery Gondwana zu empfehlen. Beide Gallerien befinden sich ebenfalls auf der Todd Street Mall.

Am nördlichen Ende der Todd Street Mall befindet sich der Anzac Hill. Ein kleiner Hügel von wo man einen herrlichen Ausblick über Alice Springs hat. Welcher abends bei Sonnenuntergang am schönsten ist. Zudem befindet sich auf dem Hügel ein Denkmal für die vielen australischen und neuseeländischen Opfer aus dem zweiten Weltkrieg.

Nicht weit weg vom Anzac Hill findet man einen zwei Kilometer langen Weg der zu einer alten Telegraphenstation führt. Diese wurde 1871 gebaut und war für die Gründung von Alice Springs verantwortlich, da sich dadurch die Menschen dort angesiedelt haben. Heutzutage ist ein kleines Museum in der Telegraohenstation untergebracht. Ich fand den Weg zur Telegraphenstation am beeindrucktesten, dort bekommt man die faszinierende Landschaft des Outbacks zu Gesicht. Der Weg führt entlang des Todd Rivers, der aber komplett ausgetrocknet ist. Kängurus oder andere Tiere aus der freien Wildbahn laufen einem dort auch über den Weg.

Alice - Springs
Alice Springs - Blick auf die karge Landschaft in der Alice Springs liegt

Eine sehr schöne Attraktion von Alice Spring ist der Alice Springs Dessert Park, der eine nachgestellte Wüst in der Wüste ist. Dort gibt es auf 1300 Hektar die ganzen Pflanzen- und Tierwelt der Region zu bestaunen. Ein einmaliges Erlebnis wie ich fand. Den Liebhabern von Schlangen, Echsen und Spinnen sei das Alice Springs Reptil House zu empfehlen. Dort bekommt man eine erstklassige Führung wo es auch das eine oder andere Tier zum anfassen gibt.

Der für Australien typische Botanische Garten, fehlt auch in Alice Springs nicht und ist wie in jeder australischen Stadt ein absolutes Highlight. Wer sich für Kamele interessiert, dem sein die Kamelfarm in Alice Springs ans Herz gelegt.

Außerhalb von Alice Springs kann ich die Mac Donnell Rangers empfehlen. Hierbei handelt es sich um eine einzigartige und sogar recht grüne Hügellandschaft mit vielen Schluchten. Ein Ausflug der sich auf alle Fälle gelohnt hat.

Was das Nachtleben betrifft ist in Alice Spring nicht all zu viel los. Der ein oder andere Pub der offen hat aber das war es dann auch fast schon. Mir hatte das Sounds of Starlight Theatre sehr gefallen wo es jeden Abend unterschiedliche Shows gibt. Dort hat man dann auch Möglichkeit den typischen Didgeridoo Klängen zu lauschen. Was meiner Meinung nach zu einem Australien Urlaub mit dazu gehört.

Wer nach Alice Springs fährt der erlebt ein einmaliges Naturerlebnis. Ich hätte nie gedacht, das eine Stadt in der Wüste und auch die Wüste selber, soviel interessantes zu bieten hat.