Einmal in Down-Under!



Zwei Wochen in Australien sind gerade lang genug, um einen kleinen Geschmack, aber keine tieferen Einblicke an dem, was dieser erstaunlich große Kontinent zu bieten hat, zu bekommen. Ich verbrachte zwei Wochen mit meiner Familie in „Down-Under“ und es war einfach traumhaft. Das Land hat einzigartige Landschaften sowie eine große Aretnvielfalt von
Tieren, und ein vielfältiges Klima. Europa und Sydney sind ungefähr 12,000km voneinander getrennt. Das entspricht ungefähr einem Drittel einer Reise um die ganze Welt. Nach dem langen Flug waren wir alle sehr froh, mit steifem Nacken das Flugzeug verlassen zu können. Am frühen Montag Morgen kamen wir am Flughafen in Sydney an.

Unseren ersten südpazifischen Sonnenaufgang bewunderten wir kurz nachdem wir gelandet waren, noch auf dem Flugplatz. Nachdem wir endlich die zahlreichen Kontrollen, die um einiges schärfer waren, als wir es gewohnt waren, überstanden hatten und aus dem Flughafen marschierten, trafen wir John, unseren Tourführer und Reiseförderer zusammen. In das Hotel konnten wir noch nicht einchecken, deshalb wurde die gesamte Reisegruppe auf ein schnelles Frühstück mit Toast und australischem Kaffee zum Bondi Strand eingeladen.

Unseren Tag begannen wir sofort nach dem Einchecken in unser Hotel mit der Erforschung der Stadt. Wir orientierten uns entlang der George Street, einer Hauptdurchgangsstraße, die bis in den Kern des Stadtzentrums verlief. Unser Hotel, das Mercure, befand sich am südlichen Ende von Chinatown und in der Nähe vom Hafenbereich mit Gaststätten, Theatern und allerlei touristischen Attraktionen. Wir richteten unsere Reise gen Norden, zum schönen Schloss der Königin Victoria, den Blöcken des Einkaufszentrums mit einem mit Mosaik verzierten dekorativem Fliesenfußboden und Balkonen aus Eisen mit aufwendigen Bögen und feinsten Skulpturen und Statuen.

Am Abend genossen wir noch das mäßige Wetter am Strand von Bondi.

Bondi - Beach
Bondi Beach

Die nachfolgenden Tage verbrachten wir auf ähnliche Weise, mit der Betrachtung von allerlei Sehenswürdigkeiten, bespielsweise die Hafen-Brücke zum Opern Haus und die erstaunlichen botanischen Gärten, welche einen großen grünen Bereich inmitten der Stadt darstellen. Sie enthalten die gesamten historischen und kulturellen Höhepunkte der Stadt. Ich war nicht überrascht zu erfahren, dass es einer der größten Stadtparks der Welt ist!

Im Süden befindet sich ebenfalls ein großer Park der Hyde Park, eine gigantische Anlage, die vom Norden bis zum Süden viele Stadtblöcke überspannt. Wir verbrachten auch einige Zeit beim Anzac Denkmal, einem Kriegs-Schrein, der von Australiens und Neuseelands bewaffneter Armee eingeweiht wurde. Die Stadt und das Klima sind wie geschaffen für gemütliche Grillabende, was wir auch sehr oft ausnutzten.
Hyde - Park
Hyde Park
Abends bereitete das Hotekpersonal Lagerfeuer und es wurde gesungen. Die Stimmung ist einfach perfekt und die Leute sind immer gut gelaunt.

Wir setzten unsere Reise gen Manly fort. Die Manly Shoreline ist ebenfalls atemberaubend.

Dann fuhren wir weiter nach Melbourne, die Stadt ist einfach magisch und ich war glücklich, dass wir ein paar Tage dort blieben. Wir unternahmen unter anderem eine Fahrradtour entlang des Yarra-Flusses mit gemieteten Fahrrädern. Es war ein wenig anstrengend unter der brennenden Sonne zu fahren, doch wir überquerten viele verschiedene Landschaftsräume und es gab viel zu bewundern. Wir besuchten Richmond und die Str. Kilda Bezirke. Um die große Ozean-Straße entlang zu laufen, hätte man sogar volle drei Tage gebraucht!

Abschließend kann ich jedem nur empfehlen, dieses Land unbedingt einmal zu besuchen. Die Leute sind sehr gastfreundlich und lieben den Sport. Das Essen ist einfach köstlich und es gibt sehr viele verschiedene Kaffeesorten, aber auf ein gutes Hefeweizen muss man auch nicht verzichten! Wie auch in Europa gibt es viele Lokale jeglicher Nationalität, man muss sich also nicht auf Känguru-Fleisch beschränken, von denen ich übrigens eines gesehen habe!

Sehr interessant finde ich das australische Geld, die Münzen sind viel stärker und größer als andere Währungen, und die Pennys sind aus Gold. Das Wetter war überraschenderweise sehr warm, worauf wir nicht gerade vorbereitet waren, was aber natürlich keinesfalls schlecht war. Down-Under war wirklich eine unvergessliche Erfahrung für mich und meine Familie!

Nadine Ghanawi