Weltweit höchste Hautkrebsrate in Neuseeland



Neuseeland ist ein beliebtes Ziel für private Reisen oder Work and Travel nach dem Schulabschluss. Manch einer wird sogar geschäftsbedingt auf die grüne Insel geschickt. Ganz egal, warum man in Neuseeland ist, eines gilt es immer zu beachten: Achtung Sonne. Diese wird in Neuseeland wohl gerne mal unterschätzt, denn eine Studie zeigt, dass dort weltweit die Hautkrebsrate am höchsten ist.

Surfen in der Sonne kann in Neuseeland gefährlich werden.
Neuseeland ist ein faszinierendes Land, in dem die Sonne einen anlacht. Allerdings ist diese nicht so nett, wie sie scheint. Bildquelle: Lars_Nissen_Photoart / pixabay.com



Noch vor nicht allzu langer Zeit führte das beliebte Reiseziel Australien die traurige Liste um die höchste Hautkrebsrate an. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Neuseeland nun auf Platz Eins steht. Aber auch im Rest der Welt steigt das Hautkrebsrisiko. Weltweit gibt es jährlich mehr als drei Millionen Fälle von Hautkrebs, in 150.000 Fällen handelt es sich dabei um ein schwarzes Melanom, so ein aktueller Beitrag zum Thema Hautkrebs in Neuseeland.

Hautkrebs kann jeden treffen



Mit weltweit jährlich mehr als drei Millionen Betroffenen ist Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung. Jede dritte Diagnose lautet Hautkrebs. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Hautkrebsrate weiter steigt. In Europa ist die Schweiz mit jährlich 22 neuen Fällen von Hautkrebs pro 100.000 Einwohner auf Platz Eins der Statistik:

1. Neuseeland: 50 Erkrankungen an Hautkrebs pro 100.000 Einwohner
2. Australien: 48 Hautkrebserkrankungen pro 100.000 Einwohner
3. Schweiz: 22 neue Fälle an Hautkrebserkrankungen pro 100.000 Einwohner
4. Schweden
5. Norwegen

Es scheint allerdings, zum Glück könnte man sagen, dass sich Neuseeland dem Hautkrebsrisiko bewusst ist und dagegen vorgeht. Trotz der höchsten Hautkrebsrate ist die Sterberate sowohl in Neuseeland als auch auf Platz Zwei in Australien am niedrigsten.

Vorsicht ist besser als Nachsicht, auch bei Hautkrebs



Hautkrebs im Nachhinein zu behandeln ist schwierig, wenn auch nicht unmöglich. Dabei gilt, je eher der Tumor entdeckt wird, desto besser kann er behandelt werden. Allerdings kann man einiges tun, um es gar nicht so weit kommen zu lassen. Wer sich regelmäßig eincremt, die Mittagssonne vermeidet und Körper, Kopf sowie Augen schützt, der senkt sein Hautkrebsrisiko erheblich. Besonders aufpassen sollten Menschen mit hellen Augen und rötlichem oder hellem Haar.