Rundreise Tasmanien: Die 7 besten Spots



Tasmanien ist unberührt und beherbergt eine spannende endemische Flora und Fauna. Die Insel bietet die wohl zum Teil wildeste Natur des gesamten Landes, vereint auf einer Fläche so groß wie Irland. Ein Fünftel der Insel besteht aus Natur- und Nationalparks. Kaum eine Insel der Welt hat mehr Gebirge als Tasmanien und die Naturhighlights überschlagen sich geradezu.


Wer mit dem Flugzeug anreist, landet in Hobart, in der Hauptstadt Tasmaniens. Das gemütliche Städtchen hat einen imposanten Hausberg (Mount Wellington) mit beeindruckenden Blicken und einen kleinen Hafen am Rande des Zentrums. Am Rande des Hafens befindet sich nicht nur der wöchentlich stattfindende Salamanca Market, auf dem immer samstags köstliche regionale Spezialitäten verkauft werden. Auch das Casino der Stadt liegt in der Nähe und Glücksspielfreunde, die schon fleißig mit der Vera & John App geübt haben, können ihre australischen Dollar dort an echten Spieltischen einsetzen.

Das Highlight Tasmaniens sind jedoch nicht die Städte. Die Natur ist es, die die Insel so besonders macht. Am besten lässt sich diese mit einem Wohnmobil erkunden – ab Hobart können Modelle aller Größen angemietet werden. Einige Spots dürfen bei einer Rundreise über die Insel nicht fehlen, dazu zählen sowohl Strände als auch Buchten sowie Berge.
Diese 7 Highlights dürfen bei einer Tasmanien-Reise nicht fehlen

Tasmanien in Australien
Tasmaniens unverwechselbare Landschaft



1. Freycinet Nationalpark



Das Highlight des Freycinet Nationalparks ist die Wineglass Bay. Die Wineglass Bay wurde einst zu den zehn schönsten Stränden der Welt gewählt. Sie ist wie ein Weinglas geformt und überzeugt mit türkisfarbenem Wasser und strahlend weißem Sand. Am schönsten ist der Blick vom Mount Amos. Diesen zu erklimmen ist nicht leicht:
  • festes Schuhwerk

  • solide Fitness

  • und Trittsicherheit

sind Pflicht, da mehr geklettert als gewandert wird. Oben angekommen ist der Blick atemberaubend und entschädigt für die gefährlichen Strapazen des Aufstiegs.

2. Bay of Fires



Die Bay of Fires liegt wie auch die Wineglass Bay an der Ostküste Tasmaniens. Die von Algen und Pilzen rötlich verfärbten Felsen bilden einen spannenden Kontrast zu den weißen Stränden und dem klaren, türkisfarbenen Wasser in den zahlreichen Buchten zwischen Binalong Bay und Eddystone Point. Wandern, staunen und fotografieren sollte zu den bevorzugten Beschäftigungen bei einem Besuch der Bay of Fires zählen – zu schön ist die Natur an diesem entlegenen Fleckchen Erde.

3. Cradle Mountain National Park



Wildnis pur gibt es im Cradle Mountain National Park zu bestaunen:
  • Regenwälder

  • der schroffe Gipfel des alles überragenden Cradle Mountains

  • der Crater sowie der Dove Lake

  • und zahlreiche Wanderwege, darunter der 65 Kilometer lange Overland Track


laden Besucher ein, mehrere Tage in einem der schönsten Nationalparks Australiens zu verbringen und die pure Natur zu genießen. Von Hobart aus dauert die Fahrt zum Cradle Mountain National Park rund 2,5 Stunden und schon auf diesem Weg verändert sich die Natur praktisch halbstündlich.

4. Bruny Island



Bruny Island ist eine vorgelagerte kleine Insel südlich von Tasmanien. Dort hat sich in geschütztem Raum eine Tierwelt bewahrt, die von Albino Wallabies, Pinguinen und seltenen Vögeln bewohnt wird. Neben den unzähligen unberührten Stränden ist es insbesondere der Aussichtspunkt „The Neck“, der zum Staunen einlädt. Eine schmale Landenge verbindet den nördlichen und den südlichen Teil von Bruny Island miteinander und der atemberaubende Blick vom etwas höher gelegenen Lookout brennt sich in die Netzhaut ein.

5. Maria Island



Auch Maria Island ist eine vorgelagerte Insel und darf im Gegenzug zu Bruny Island nicht mit dem Auto befahren werden. Am besten mieten sich Reisende ein Fahrrad und erkunden die Insel mit ihrer Muskelkraft. Hier leben Wombats, Wallabies, Kängurus, Ameisenigel und seltene Vogelarten, die einen tollen Kontrast zu der zum Teil fast schon unwirklich anmutenden Natur (zum Beispiel an den Painted Cliffs) bieten.

6. Mount Field Nationalpark



Im Mount Field Nationalpark können schon auf einfachen und kurzen Wanderwegen zahlreiche Highlights besichtigt werden. Durch den Regenwald mit Baumfarnen und zahlreichen exotischen Pflanzen geht es zu den Wasserfällen „Russell Falls“, die das Highlight des ältesten Nationalparks Tasmaniens sind.

Port Arthur in Tasmanien Australien
Port Arthur eine gut erhaltene Sträflingssiedlung



7. Port Arthur



Dieser Ort ist nicht aufgrund seiner Natur, sondern aufgrund seiner Geschichte bekannt. Es handelt sich um ein ehemaliges Gefängnis, das heute sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Port Arthur ist eine der meistbesuchten Touristenattraktionen der Insel und wer etwas Abwechslung zu Natur, Wanderungen und Stränden sucht, wird rund 120 Kilometer südöstlich von Hobart auf der Tasman Peninsula fündig.